Poker lernen heißt vor allem: Fehler machen, ohne dass sie etwas kosten. Genau dafür ist die Pokerschule gebaut, die Poker für Anfänger ohne Vorwissen erklärt. Sie sitzen an einem Tisch mit Kalle, einem sprechenden Dealer, und drei Mitspielern, spielen Texas Holdem mit Spielgeld-Chips und bekommen jede Entscheidung erklärt. Es gibt kein Konto, keine Einzahlung und keinen Zeitdruck, und jeder Schritt lässt sich überspringen. Poker lernen geht hier interaktiv: Sie klicken, entscheiden und bekommen eine Antwort. Auf dieser Seite steht, was in den zehn Kapiteln passiert, wie das Coaching funktioniert und wie Sie danach weiterlernen.
Poker lernen kostenlos: was die Pokerschule kostet und was nicht
Poker lernen kostenlos heißt hier wörtlich kostenlos. Die Pokerschule verlangt nichts von Ihnen: keine Anmeldung, keine E-Mail-Adresse, keine Zahlungsdaten. Wer Poker online spielen ohne Anmeldung ausprobieren will, kommt hier ohne Umweg zum Tisch. Poker online spielen ohne Anmeldung ist bei der Pokerschule kein Sonderfall, sondern der Normalfall. Ihr Fortschritt wird lokal auf Ihrem Gerät gespeichert, an nichts Externes gebunden.
Gespielt wird ausschließlich mit Spielgeld. Das ist mehr als eine Formalität: Wer Poker online spielen ohne Geld übt, macht Fehler in Ruhe und lernt, weil sie folgenlos bleiben. Poker online spielen ohne Geld ist der beste Weg, um die Regeln zu festigen, bevor es ernst wird. Sie starten mit 200 Chips. Werden sie aufgebraucht, sagt Kalle: „Keine Chips mehr? Kein Problem, hier sind neue.“
Was ein Chip wert ist? Das Thema Poker Chips Wert ist am Anfang verwirrend, weil Chips am Tisch keinen aufgedruckten Betrag haben müssen. In der Pokerschule gilt: Die Blinds sind ein und zwei Chips, alles andere ergibt sich daraus. Beim Poker Chips Wert kommt es nur auf das Verhältnis zu den Blinds an, nicht auf einen Eurobetrag.
Interaktiv statt Videokurs: so funktioniert das Coaching
Die Pokerschule ist keine Vorlesung, sondern ein interaktives Spiel, in dem Sie Poker lernen, indem Sie es spielen. Kalle erklärt einen Punkt und lässt Sie ihn sofort am Tisch anwenden. Ein Beispiel aus Kapitel 5: Nina erhöht, Sie halten Sieben-Zwei, die schlechteste Starthand überhaupt. Kalle sagt Ihnen, dass hier Folden richtig ist, Sie klicken auf Folden, und er bestätigt: Zwei Chips sind weg, aber keine weiteren verschenkt.
Das Coaching läuft auf drei Wegen:
- Angeleitete Hände. In den Kapiteln 4 bis 7 und 9 spielen Sie vorbereitete Hände, bei denen Kalle die nächste Aktion vorgibt und begründet.
- Quizfragen. Zwischendurch fragt Kalle nach, etwa welche Hand gewinnt oder ob Sie mit Ass-König von früher Position spielen oder folden. Bei einer falschen Antwort erklärt er, warum.
- Eingriffe im freien Spiel. Ab Kapitel 10 bekommen Sie zufällige Hände. Kalle hält sich zurück und meldet sich nur, wenn es wichtig ist: bei einem verschenkten Fold, einem zu kleinen Einsatz oder einem Draw, der zu teuer ist. Ein Tipp-Knopf gibt Ihnen auf Wunsch einen Hinweis.
Texas Holdem Regeln in zehn Kapiteln
Die Poker Texas Holdem Regeln folgen in zehn Kapiteln aufeinander. Die Kapitel bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln anspringen. Wer die Poker Texas Holdem Regeln schon kennt, springt zu dem Kapitel, das ihm fehlt.
- Der Tisch. Stack, Dealer-Button, Small und Big Blind, Pot. Sie sitzen vorn links, mit Ihnen spielen Jo, Nina und Leila.
- Kartenwerte. 52 Karten, 13 Werte, vier Farben, keine Farbe schlägt eine andere. Das Ass ist die höchste Karte und kann in einer Straße unten stehen. Hole Cards und Board.
- Die Hände. Alle zehn Blätter vom Royal Flush bis zur höchsten Karte, dazu der Kicker. Die Rangliste können Sie jederzeit oben rechts unter „Hände“ aufrufen; wer sie ausführlicher lesen möchte, findet sie auf der Seite zur Poker Reihenfolge.
- Ablauf einer Hand. Preflop, Flop, Turn, River und Showdown, an einer ganzen Hand durchgespielt.
- Setzen. Checken, setzen, callen, raisen, folden, All-in. Dazu die Mindestregel beim Erhöhen.
- Showdown. Die besten fünf aus sieben Karten, Kicker und geteilter Pot.
- Position. Warum der Button der beste Platz ist und dieselbe Hand von früher Position anders zu spielen ist.
- Starthände. Fünf Gruppen von Premium bis Rest, und die Faustregel, früh nur die ersten drei zu spielen.
- Outs und Pot Odds. Wie Sie die Chance auf die nächste Karte abschätzen und gegen den Preis rechnen.
- Freies Spiel. Echte Hände gegen Jo, Nina und Leila, mit Coaching.
Wer bei der Suche nach „Poker für Dummies“ oder Poker für Anfänger hierhergefunden hat, liegt richtig. Poker für Dummies heißt hier: kein Fachwort ohne Erklärung. Genau für diesen Einstieg ist die Reihenfolge der Kapitel gebaut, und schwierig wird sie nirgends. Wer Poker spielen lernen will, beginnt am besten mit Kapitel 1 und arbeitet sich vor. Poker spielen lernen funktioniert hier ohne Vorkenntnisse: Kalle setzt keine voraus.
Ein Hinweis zum Tempo: Kalle erwartet nicht, dass Sie die Rangliste der Hände auswendig können. Er sagt es selbst in Kapitel 3, die Übersicht ist jederzeit abrufbar. Wichtiger ist, dass Sie die Vergleiche verstehen: Farbe schlägt Reihe, ein Drilling schlägt zwei Paare, bei gleichem Paar entscheidet die höchste Beikarte. Wer ein Kapitel nicht versteht, wiederholt es; wer es kennt, überspringt es. Kapitel 7 bis 9 sind die, die Anfänger am ehesten unterschätzen, weil sie erst am echten Tisch Geld sparen.
Jo, Nina und Leila: drei Gegner mit eigenem Stil
Die Mitspieler sind feste Stammgäste mit klaren Spielstilen, und Kalle weist im freien Spiel darauf hin.
Jo spielt tight, also wenig. Kalles Hinweis: Wenn Jo setzt, ist meistens etwas dahinter. Nina spielt aggressiv und erhöht ständig, auch mit nichts. Gegen Nina dürfen Sie mit einer ordentlichen Hand öfter mitgehen. Leila callt fast alles. Gegen Leila bluffen Sie nie, mit guten Händen setzen Sie dagegen groß.
Das sind absichtlich einfache Typen. Am echten Online-Tisch begegnen Ihnen später Gegner, die ihren Stil wechseln; die Idee, Mitspieler nach ihrem Verhalten einzuordnen, nehmen Sie aber von hier mit.
Typische Anfängerfehler, die Kalle anspricht
Kalle greift im freien Spiel bei einer festen Liste von Fehlern ein. Sie ist zugleich eine gute Übersicht darüber, woran Anfänger am häufigsten scheitern:
- Folden, obwohl Checken gratis ist. Wer im Big Blind nichts zahlen muss und trotzdem aussteigt, verschenkt eine kostenlose Karte.
- Zu schwache Starthände spielen. König-Vier in verschiedenen Farben foldet Kalle überall, und Hände wie Sieben-Sechs in Herz nur von spätem Platz.
- Ohne Paar und ohne Draw mitgehen. Da hilft, so Kalle, kaum eine Karte.
- Zu viel für einen Draw zahlen. Wenn die Chance auf die Karte kleiner ist als der Preis, verliert man auf Dauer Geld.
- Zu klein setzen. Mini-Einsätze verraten die Hand und bringen kaum etwas; ein Drittel vom Pot sollte es mindestens sein.
- Mit schwacher Hand All-in gehen. Das riskiert den ganzen Stack für wenig.
- Eine starke Hand zu vorsichtig spielen. Mit einer Hand, die den Preis wert ist, gehen Sie mindestens mit.
Der Unterschied zwischen Position und Blatt lässt sich an einem Beispiel aus Kapitel 7 zeigen: Neun-Acht in einer Farbe foldet Kalle von früher Position, dieselbe Hand darf auf dem Button erhöht werden. Gleiche Karten, anderer Platz, andere Entscheidung.
Danach weiterlernen: Regeln festigen, dann kleine Einsätze
Nach dem freien Spiel bleibt die Frage, wie es weitergeht. Drei Schritte bieten sich an. Eine Poker lernen App braucht es dafür nicht: Die Pokerschule läuft im Browser, ohne Installation.
Erstens festigen: Lesen Sie die Reihenfolge der Hände und die Sonderfälle der Straße im Ratgeber zu den Poker Regeln; dort gibt es auch einen interaktiven Handranking-Trainer. Zweitens ergänzen: Einige Anbieter haben eigene Lernangebote. Nach den Seitentiteln in den Suchergebnissen sind das etwa PokerStars Learn bei PokerStars, eine Online Poker Schule bei GGPoker und eine Anleitung „Poker lernen in 8 kurzen Schritten“ bei 888poker. Wie viel davon ohne Konto nutzbar ist, haben wir nicht geprüft. Auch eine Poker lernen App kann die Regeln vertiefen; die Pokerschule bleibt dafür der Einstieg.
Drittens, und erst wenn Sie ohne Nachschlagen wissen, was Position, Starthände und Pot Odds bedeuten: der erste Tisch bei einem Anbieter mit deutscher Erlaubnis. Welche fünf das sind und was in Deutschland gilt, steht auf der Startseite unter Online Poker spielen in Deutschland. Für Echtgeld gilt das gesetzliche Einzahlungslimit von 1.000 Euro im Monat; Hinweise zum Umgang mit dem Spiel finden Sie unter verantwortungsvolles Spielen.
Zum Weiterlernen gehört noch eine Rechenregel, die Kalle in Kapitel 9 erklärt: Für einen Flush-Draw mit neun Outs nehmen Sie Outs mal zwei, um die Chance auf die nächste Karte zu schätzen, und stellen dem den Preis gegenüber. Müssen Sie zehn in einen Pot von dreißig zahlen, liegen danach vierzig darin, und zehn von vierzig sind 25 Prozent. Ist Ihre Chance kleiner als der Preis, folden Sie.
